Partnerschaften

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Malibwi

Es begann Im Juli 2007. Damals besuchte eine Delegation des Kirchenkreises Minden den Kirchenkreis Kaskazini der Ev. Luth. Church of Tanzania (ELCT). Anlässlich dieses Besuches gründete die St. Martini - Kirchengemeinde Minden – vertreten durch Pfarrer Dr. Winter - mit der Ev. Kirchengemeinde Malibwi/Kaskazini die Gemeindepartnerschaft. 

Bereits bei dieser ersten Begegnung wurde der Wunsch nach Aufbau einer Trinkwasserversorgung in Malibwi mit Nachdruck formuliert. Dieses Projekt war zum damaligen Zeitpunkt nicht zu finanzieren.

Die Wasserversorgung in den Gemeinden war katastrophal, dass schon vor Ort mit den Gemeindevertretern der betroffenen Orte mit der konkreten Planung zur Wasserversorgung begonnen wurde. Für die Bereitstellung von Trinkwasser sind in allen Orten Tiefenbohrungen erforderlich. Schließlich wurden wir in der Martini-Gemeinde aktiv und haben das Projekt ermöglicht. Über mehrere Jahre begleiten und führen wir nun dieses Projekt.

Im Frühjahr 2017 ist das Wasserprojekt an die Kirchengemeinde in Malibwi und der Gemeindeverwaltung übergeben worden. Es ist besonders zu erwähnen, dass die Bewohner in ihren Institutionen und unter Mithilfe von dem Wasseringenieur Hande Mwanjela ein Wartungsteam gebildet haben, eine Wassergenossenschaft gegründet wurde, die mit der Regierungsseite zusammenarbeiten, ein Bankkonto eröffnet hat und Wassergeld erhebt, damit die Bewohner ihre Wasserversorgung betreiben können. Neben der Errichtung der Anlage war den Planern der Martinigemeinde immer sehr wichtig, dass die Nachhaltigkeit eingehalten wird, denn nur so wird die Versorgung in der Region Malibwi den Bewohnern die Lebenssituation langfristig verbessern.

Die technische Unterstützung aus Minden bleibt selbstverständlich bestehen, intensiver Kontakt zwischen dem Wasseringenieur Hande Mwanjela, dem Pastor Benjamin Chambo und dem Kirchmeister Wolfgang Thiel.

Das Team in Minden – Hermann Waltke, Jürgen Gänsicke, Andreas Thiessen, Detlef Döhrmann  und Wolfgang Thiel bedanken sich für die große, rückhaltlose Unterstützung seitens des Presbyteriums und allen Spendern die es ermöglicht haben dieses Projekt zu vollenden. 

Weitere Informationen finden Sie im PDF, das Sie hier herunterladen können.

Glockenpartnerschaft Kreisau: Unsere Friedensglocke

Die Friedensglocke hören - die Glocke der Versöhnung

In Minden kann man es jeden Abend um 22.00 Uhr hören, das Läuten der Friedensglocke (Moltke-Glocke), die nach dem 2. Weltkrieg (1951) über den Glockenfriedhof in Hamburg aus Gräditz/ Grodziszcze (Niederschlesien) nach Minden kam.Sie setzt eine lange Tradition fort, die Menschen zum Gebet und zur Nacht in die Stadt zurück ruft.
Als das Gut Kreisau in Gräditz nach der Wende im Gedenken an die visionären Aktivitäten des Kreisauer Kreises um Helmut James Graf Moltke zur internationalen Jugendbegegnungsstätte ausgebaut wurde, fehlte in der kleinen Kreisauer Filialkirche St. Michaelis die Glocke. Ein ehemaliger Schweidnitzer knüpfte den Kontakt zwischen der katholischen Kirchengemeinde St. Anna in Gräditz und der St. Martinigemeinde; und mit Hilfe von weiteren Spendern konnte die St. Martinigemeinde eine passende kleinere Glocke für die Kreisauer St. Michaelskapelle gießen lassen und am 27.8.1994 in einem sehr feierlichen ökumenischen polnisch-deutschen Gottesdienst übergeben.
Seitdem läuten beide Glocken zur gleichen späten Abendstunde für Frieden und Versöhnung zwischen den Menschen in Grodziszcze und Minden und in der ganzen Welt. Während der Tagung „Erinnern. Gedenken. Vermitteln“ des Mindener Geschichtsvereins, die in Kooperation mit dem Ev. Kirchenkreis Minden vom 8.-10. Juni 2012 im Martinhaus stattfand, reifte der Plan anlässlich des 20. Jahrestages der Glockenweihe durch einen Besuch der Gedenkstätte Kreisau „auf den Spuren der „Moltke- Glocke“... an die deutsch-polnische Geschichte“ zu erinnern und „etwas über das gegenseitige Verhältnis in der Gegenwart“ zu erfahren.
Vom 6.-10. Juli 2014 nutzte eine Gruppe von 37 Teilnehmern das gemeinsame Angebot des Ev. Kirchenkreises und des Geschichtsvereins und besuchte Kreisau mit seinen Gedenkstätten. Die Martinigemeinde war mit 6 Personen vertreten, darunter 2 Teilnehmer der Glockenweihe 1994.
Mit großem Interesse folgten die Teilnehmer der kompetenten und interessanten Führung des Leiters der Gedenkstätte durch Schloss und Berghaus (Wohnung der Familie v. Moltke, Treffpunkt des Kreisauer Kreises und Treffpunkt von Helmut Kohl und Tadeusz Mazowiecki). Zum Abschluss feierten die Teilnehmer mit Vertretern der St. Anna-Gemeinde und dem ev. Pfarrer der Friedenskirche Schweidnitz einen Gottesdienst in der Michaelskapelle in Kreisau.

Bauverein der St. Martinikirche

Der Bauverein für die St. Martinikirche e.V. wurde in der Gründungsversammlung am 28.5.1952 konstituiert und am 5.1.1953 ins Vereinsregister beim Amtsgericht Minden unter ehemals VR 198, später VR 367 eingetragen; heute beim Amtsgericht Bad Oeynhausen unter Vereinsregister VR 40367.

Laut § 1 der Satzung von 1952 sollte sich der neue Bauverein zwei allgemeinen Zwecken widmen, die als Präambel vorangestellt wurden:

  1. „Bauliche Erneuerung der ehrwürdigen Kirche“
  2. „Ziele des früheren Turmbauvereins Martini“

Zusätzlich wurden folgende konkrete Aufgaben angefügt:

  1. Neugestaltung der Kirchenfenster
  2. Errichtung einer Gedenkstätte „für die Gefallenen des letzten Krieges“ und „die verlorenen Gräber im Osten“
  3. Erneuerung von Altar, Kanzel und Epitaphien
  4. Wiederherstellung des Glockengeläuts „in alter Schönheit“
  5. Neuaufbau des Turms der St. Martinikirche „ihrer Bedeutung als Rats- und Stiftskirche entsprechend“

 Weitere Informationen finden Sie auf: www.bauverein-martinikirche-minden.de

Stiftung Baudenkmal Ratskirche St. Martinikirche zu Minden

Die Stiftung "Baudenkmal Ratskirche St. Martinikirche zu Minden" ist gegründet worden zum Zwecke der Beschaffung finanzieller Mittel. Diese werden ausschließlich zur Erhaltung und Unterhaltung sowie Erneuerung des Baudenkmals einschließlich seiner Kunstschätze und Ausstattungen eingesetzt.
Sie ist eine allgemeine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts im Sinne des Stiftungsgesetzes Nordrhein-Westfalens.
Nach einem Schadenskataster aus dem Jahre 2002 fehlen allein zur Restaurierung des Außenmauerwerkes und des Daches des Baudenkmals "Ratskirche St. Martini" 1,7 Millionen Euro. Die Finanzkraft der Kirchengemeinde reicht bei weitem nicht aus, solch Kostenhöhe aufzubringen.
Dafür wurde die Stiftung gegründet, um langfristig durch Spenden und Unterstützungen diese Kostenlast durch viele Hände tragbar zu gestalten und das Baudenkmal der Allgemeinheit zu erhalten. 

Weitere Informationen finden Sie auf: www.stiftung-martinikirche-minden.de

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