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Auf dem Weg zu Weihnachten

Liebe Lesergemeinde!

Am dritten Advent wollen wir auf zwei wichtige Figuren in der „Vorweihnachtsgeschichte“ sehen: Zacharias und Elisabeth. Ein altes Ehepaar, das trotz sehnlichstem Kinderwunsch kinderlos geblieben ist. Zacharias ist Priester im Tempel. Seine Aufgabe ist es, am Morgen den Menschen den Segen Gottes für den kommenden Tag zuzusprechen.

Wie immer ist er zum Dienst gegangen, doch heute soll alles andere kommen als gewohnt. Denn kaum steht er am Altar, da tritt ein Engel zu ihm.

„Fürchte dich nicht, ich bin Gabriel, der Bote Gottes. Dein größter Wunsch soll in Erfüllung gehen!“, sagte der Engel zu ihm, „Elisabeth und Du, ihr  sollst ein Kind bekommen.“ „Das geht doch gar nicht, wir sind doch viel zu alt!“, wagt er zu entgegnen. Und der Engel antwortet:

„Wenn Gott das will, dann geht das!
Du sollst deinen Sohn Johannes nennen.
Er wird vom Geist Gottes erfüllt sein.
Und wenn er einmal groß ist, dann wird er den Menschen von Gottes Liebe erzählen.
Er wird sie überzeugen, sich zu ändern.
Und sie werden sich überzeugen lassen und er wird sie taufen.
Aber weil du mir nicht geglaubt hast, sollst du von nun an stumm sein.“

Als Zacharias vor das Tempeltor tritt ist er stumm, kein Wort kann seine Lippen verlassen. Nach Hause zurückkehrt bleibt ihm nichts anderes übrig, als seiner Frau alles aufzuschreiben. Und tatsächlich: Elisabeth wird schwanger. Auch Elisabeth kann es kaum glauben. Aber sie setzt ihr ganzes Vertrauen auf Gott. Wenn ein Engel das sagt, dann wird das stimmen. Und fröhlich und voller Gottvertrauen genießt sie ihre Schwangerschaft. Als Elisabeth dann ihr Kind zur Welt bringt, da wird Zacharias gefragt, wie es denn heißen soll.

„Sicherlich Zacharias“ sagen einige, „so, wie der Vater!“ Doch Zacharias nimmt seine Schreibtafel und schreibt den Namen „Johannes“ darauf. Alle sind erstaunt. In Israel ist es üblich, dass der Sohn wie der Vater heißt.

Und als Zacharias das Namensschild mit der Aufschrift „Johannes“ hochhält, so dass alle es lesen können, da ist dann plötzlich auch seine Sprache wieder da. Er erzählt den Menschen vom Engel und dem Auftrag Gottes, von dem Wunder das seine Frau und er erleben dürfen Und welche Freude sie erfüllt.

Amen.

Photo by KaLisa Veer on Unsplash

Gebet

Du, Gott, tust Wunder und wir stehen staunend davor. Oft haben wir Furcht, weil wir meinen, wir wären nicht gut genug oder weil etwas unheimlich ist. Du traust uns Großes zu, auch dann, wenn unser Selbstvertrauen klein ist. Wir wissen, deine Liebe und Gnade umfangen uns. Deshalb gib uns Mut, dass wir uns den Herausforderungen unseres Lebens stellen und uns zu dir bekennen.

Amen.

Segen

Der Herr segne dich und behüte dich;
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich
Und schenke dir Frieden.

Amen.

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