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Kirchenfarbe Rosa?

In der Passionszeit besinnen wir uns in besonderer Weise auf das, was Gott für uns getan hat. Wir bedenken das Leiden und Sterben Jesu Christi - die Umstände seines Todes und den Weg, der ihn dahin gebracht hat. In dem allem werden wir uns klar darüber, das Jesus für uns gelitten hat und gestorben ist. Und daher ist die Passionszeit eine Zeit der Besinnung, der inneren Einkehr – der Buße. In der christlichen Farbenlehre wird dies angezeigt durch das Violett.

Doch der Sonntag „Lätare“ bildet innerhalb der Passionszeit eine Ausnahme. Zwar weist auch er unmissverständlich auf das Leiden und Sterben Jesu hin. Aber in seinen Texten hören wir schon etwas von der künftigen Freude und vom Trost für uns. Das, was an Ostern geschieht, lässt sich schon erahnen. Mit der Farbensymbolik ausgedrückt: das Weiß der Osterfreude schimmert schon durch das Violett der Buße hindurch!

Deshalb ist der Sonntag Lätare einer der beiden Sonntage, in denen das Weiß der Freude das Violett der Buße bereits aufhellt. So entsteht quasi eine Mischfarbe, die beides zum Ausdruck bringt: ROSA!

Und so können wir am Sonntag „Lätare“ ebenso wie am 4. Adventssonntag „Gaudete“ auf dem Altar und an der Kanzel rosafarbene Paramente aufhängen. Beide Sonntage heißen übersetzt „Freuet Euch!“, und diese Freude zeigt sich symbolisch im Rosa, dem aufgehellten Violett.

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